Personalisierte ästhetische Medizin

Medizinische Gewichtsreduktion in Paderborn

Abnehmen behandeln.Gesundheit begleiten.

Wenn Ernährung und Bewegung allein nicht ausreichen, kann eine ärztlich begleitete Behandlung helfen. Ob dafür ein Medikament infrage kommt und welches, entscheiden wir erst nach Untersuchung und Gespräch.

  • Ärztliche Untersuchung
  • Laborwerte
  • Persönlicher Plan
  • Regelmäßige Kontrollen

So kann dieBehandlung unterstützen.

Moderne Medikamente aus der Gruppe der GLP-1-basierten Wirkstoffe wirken auf hormonelle Signale, die Appetit und Sättigung steuern. Viele Menschen sind dadurch früher und länger satt. Sie sind verschreibungspflichtig und werden nur nach ärztlicher Prüfung verordnet – als tägliche Tablette oder wöchentliche Injektion.

Zusammenspiel von Sättigung, Appetit und Verdauung bei der medizinischen Gewichtsreduktion

Medikamentöse Unterstützung

Tablette oder Injektion –das klären wir gemeinsam.

Wenn eine medikamentöse Unterstützung infrage kommt, gibt es unterschiedliche Darreichungsformen. Welche zu dir passt, hängt von deiner Gesundheit, deinem Alltag und deinem persönlichen Risikoprofil ab.

Tablettetäglich

Als Tablette

Die Einnahme folgt festen Regeln, etwa nüchtern und mit Abstand zum Frühstück. Die Aufnahme im Körper schwankt stärker als bei der Injektion – die Tablette ist deshalb nicht automatisch die einfachere Option.

Injektionwöchentlich

Als Injektion

Die Spritze unter die Haut wird schrittweise aufdosiert. Wir zeigen dir die Anwendung des Pens, die richtige Aufbewahrung und den Wechsel der Einstichstelle.

Die Optionen sind nicht frei austauschbar und werden nicht kombiniert. Ein Wechsel oder eine Änderung der Dosis erfolgt ausschließlich in ärztlicher Absprache.

Ist die Behandlung für mich geeignet?

Sie kann für Erwachsene mit einem BMI ab 30 infrage kommen. Ab einem BMI von 27 kann sie bei gewichtsbedingten Begleiterkrankungen erwogen werden.

Ob die Behandlung geeignet ist, hängt von deiner Gesundheit, deinen Medikamenten, deiner Vorgeschichte und individuellen Risiken ab. Sie ist nicht für jeden Menschen geeignet.

Sicherheit & Nebenwirkungen

Engmaschig begleitet.

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Bauchbeschwerden gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen, besonders während der Dosisanpassung. Anhaltende Beschwerden können zu Flüssigkeitsmangel führen.

  • Starke, anhaltende Oberbauchschmerzen können auf eine Pankreatitis hinweisen und müssen sofort abgeklärt werden.
  • Vor Operation, Endoskopie, Narkose oder tiefer Sedierung muss das Behandlungsteam frühzeitig informiert werden.
  • Plötzlicher Sehverlust oder eine rasche Sehverschlechterung unter Semaglutid erfordert sofortige augenärztliche Abklärung.

Während einer Schwangerschaft ist die Behandlung nicht geeignet. Kinderwunsch, Stillzeit, frühere Pankreatitis, schwere Magen-Darm-Erkrankungen sowie Diabetesmedikamente werden vorab besprochen.

Ärztliche Einordnung

Medikamente sind ein Baustein, kein alleiniger Plan.

Eine langfristige Strategie umfasst Ernährung, Bewegung, Schlaf, Begleiterkrankungen und die Frage, wie eine Stabilisierung nach Dosisänderung oder Therapieende gelingen kann.

Häufige Fragen.

Welche Medikamente kommen infrage?

Zur medikamentösen Gewichtsreduktion sind in der EU derzeit vor allem Wirkstoffe aus der Gruppe der GLP-1-basierten Medikamente zugelassen. Sie wirken auf hormonelle Signale, die Appetit, Sättigung und Magenentleerung steuern. Die verfügbaren Präparate unterscheiden sich in Wirkmechanismus, Darreichungsform, Dosierung und Nebenwirkungsprofil. Sie sind nicht beliebig austauschbar.

Welches Medikament für dich infrage kommt, entscheiden wir erst nach der Untersuchung. Dabei berücksichtigen wir deine Vorerkrankungen, deine übrigen Medikamente, frühere Behandlungen, Kinderwunsch oder Verhütung und deine persönlichen Ziele. Es kann auch sein, dass wir dir von einer medikamentösen Behandlung abraten.

Gibt es die Behandlung auch als Tablette?

Ja. Seit Juli 2026 ist in der EU neben der wöchentlichen Spritze auch eine tägliche Tablette zur Gewichtsreduktion zugelassen. Die Tablette ist aber nicht automatisch die einfachere Wahl. Für die Einnahme gelten feste Regeln:

  • morgens nüchtern, nach mindestens 8 Stunden ohne Essen
  • unzerkaut mit höchstens einem halben Glas Wasser (120 ml)
  • danach mindestens 30 Minuten nichts essen, trinken oder andere Tabletten einnehmen

Wer diese Regeln nicht einhält, nimmt deutlich weniger Wirkstoff auf. Auch bei korrekter Einnahme schwankt die Aufnahme stärker als bei der Spritze. Ob Tablette oder Spritze besser in deinen Alltag passt, besprechen wir gemeinsam.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Regel nein. Medikamente, die vorrangig der Gewichtsreduktion dienen, sind nach § 34 SGB V von der Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen. Das gilt auch bei starkem Übergewicht.

Mehrere Sozialgerichte haben das bestätigt, zuletzt das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen im April 2026. Das Bundesgesundheitsministerium hat bekräftigt, dass sich daran vorerst nichts ändert.

Das Medikament wird deshalb auf Privatrezept verordnet und selbst bezahlt. Bei privaten Krankenversicherungen hängt die Erstattung vom jeweiligen Tarif ab. Frag deshalb am besten vorab bei deiner Versicherung nach. Die Kosten für die ärztliche Betreuung in unserer Praxis: [Angabe der Praxis].

Wann können erste Veränderungen sichtbar werden?

Das ist sehr unterschiedlich. Die Behandlung beginnt mit einer niedrigen Dosis, die über mehrere Monate schrittweise gesteigert wird. So kann sich der Körper an das Medikament gewöhnen und Nebenwirkungen wie Übelkeit fallen geringer aus. Bis zur Erhaltungsdosis vergehen meist mindestens 16 Wochen.

Viele Menschen bemerken schon in den ersten Wochen, dass sie früher satt sind und weniger Appetit haben. Die Gewichtsabnahme selbst verläuft meist schrittweise über Monate. Wie viel Gewicht du verlierst, hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von Ernährung, Bewegung, Schlaf, Begleiterkrankungen und weiteren Medikamenten. Ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusagen.

Was geschieht nach dem Ende der Behandlung?

Wird das Medikament abgesetzt, kehren Appetit und Hungergefühl in der Regel zurück. Viele Menschen nehmen dann wieder zu.

In einer großen Studie hatten Teilnehmende unter der Behandlung im Schnitt gut 17 % ihres Körpergewichts verloren. Ein Jahr nach dem Absetzen hatten sie etwa zwei Drittel davon wieder zugenommen. Im Durchschnitt lagen sie aber noch immer rund 5 % unter ihrem Ausgangsgewicht.

Deshalb besprechen wir von Anfang an, wie es nach der Behandlung weitergeht. Dazu gehören Ernährung, Bewegung im Alltag, Schlaf und regelmäßige Kontrolltermine. Ob und wie die Dosis reduziert oder das Medikament abgesetzt wird, entscheiden wir gemeinsam und nur ärztlich begleitet.

Wie lange ist die Behandlung geplant?

Eine feste Behandlungsdauer gibt es nicht. Starkes Übergewicht gilt medizinisch als chronische Erkrankung. Die Medikamente sind deshalb nicht nur zur Gewichtsabnahme zugelassen, sondern auch dafür, das erreichte Gewicht zu halten.

In regelmäßigen Kontrollterminen prüfen wir, wie gut die Behandlung wirkt und wie du sie verträgst. Wir besprechen auch, ob sie für dich weiterhin sinnvoll ist. Dabei geht es neben dem Gewicht auch um Blutdruck, Blutzucker und Blutfette sowie um dein Wohlbefinden. Wenn sich keine ausreichende Wirkung zeigt oder Nebenwirkungen überwiegen, beenden wir die Behandlung oder passen sie an.

Erfahrungen

Was Menschen über uns sagen.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

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