Personalisierte ästhetische Medizin

PRP-Behandlung in Paderborn

Eigenes Plasma.Gezielt aufbereitet.

Bei einer PRP-Behandlung (Eigenbluttherapie) wird eine kleine Menge deines Blutes entnommen und aufbereitet. Das plättchenreiche Plasma wird anschließend gezielt in Haut oder Kopfhaut eingebracht – etwa bei Haarausfall oder zur Unterstützung der Hautqualität.

  • Eigenblutbasiert
  • Haut oder Kopfhaut
  • Mehrere Sitzungen möglich
  • Individuelle Befundprüfung

So funktioniertdie PRP-Behandlung

Für die Behandlung wird dir eine kleine Menge Blut abgenommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Dabei trennen sich die Blutbestandteile, und es entsteht ein Plasma mit einer erhöhten Konzentration an Blutplättchen. Diese enthalten Wachstumsfaktoren, die der Körper auch bei der Wundheilung einsetzt. In Kopfhaut oder Haut eingebracht, sollen sie dort regenerative Prozesse anregen: an der Kopfhaut die Aktivität der Haarwurzeln, in der Haut die Bildung von Kollagen.

Ablauf der PRP-Behandlung: Blutentnahme, Aufbereitung und gezielte Anwendung
  1. Blutentnahme.

    Eine kleine Menge Blut wird aus der Armvene entnommen.

  2. Aufbereitung.

    In der Zentrifuge wird das plättchenreiche Plasma abgetrennt.

  3. Gezielte Anwendung.

    Das Plasma wird in die ausgewählten Haut- oder Kopfhautbereiche eingebracht.

Mögliche Einsatzbereiche –nach Befund

Haarausfall

Kann bei erblich bedingtem Haarausfall das Haarwachstum unterstützen – allein oder ergänzend zu anderen Behandlungen.

Hautqualität

Kann dazu beitragen, dass die Haut frischer, praller und ebenmäßiger wirkt – etwa an Gesicht, Hals oder Dekolleté.

Hautstruktur & Narben

Kann helfen, feine Unebenheiten, vergrößerte Poren oder Aknenarben zu glätten und die Hautstruktur zu verfeinern.

Augenregion

Kann bei feinen Linien und dünner, müde wirkender Haut unter den Augen unterstützen – behutsam angewendet in dieser empfindlichen Region.

Ablauf der PRP-Behandlung

Nach einem persönlichen Beratungsgespräch und der Untersuchung nehmen wir dir eine kleine Menge Blut ab, bereiten es direkt in der Praxis auf und bringen das Plasma gezielt in die gewünschten Bereiche ein. Danach kannst du in der Regel direkt in deinen Alltag zurück. Leichte Rötungen oder Schwellungen klingen meist rasch wieder ab. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, stimmen wir gemeinsam auf deinen Verlauf ab.

Sicherheit & Grenzen

Körpereigen und gut verträglich – bei sorgfältiger Vorbereitung.

Weil PRP aus deinem eigenen Blut gewonnen wird, sind allergische Reaktionen sehr selten. Wie bei jeder Injektion können an den behandelten Stellen vorübergehend Schmerzen, Rötungen, Schwellungen, Blutergüsse oder Druckempfindlichkeit auftreten; selten kommt es zu Infektionen. Auch die Blutentnahme kann bei manchen Menschen Kreislaufreaktionen auslösen – sag uns einfach vorher Bescheid, wenn du dazu neigst.

Damit die Behandlung zu dir passt, sprechen wir vorab ausführlich über deine Gesundheit. Gerinnungsstörungen, bestimmte Blut- oder Autoimmunerkrankungen, akute Infektionen und gerinnungshemmende Medikamente können gegen eine Behandlung sprechen.

Ärztliche Einordnung

Ein wachsendes Forschungsfeld.

PRP wird seit Jahren in verschiedenen Bereichen der Medizin eingesetzt und intensiv erforscht. Besonders bei erblich bedingtem Haarausfall zeigen Studien positive Ergebnisse, und auch für die Haut wächst die Erfahrung stetig. Wir behandeln auf dem aktuellen Stand und sagen dir ehrlich, was du realistisch erwarten kannst.

Häufige Fragen.

Was bedeutet PRP?

PRP steht für „Platelet-Rich Plasma“, auf Deutsch plättchenreiches Plasma. Es wird aus einer kleinen Menge deines eigenen Blutes gewonnen: In einer Zentrifuge werden die Blutbestandteile getrennt, und der Teil mit einer erhöhten Konzentration an Blutplättchen wird abgenommen.

Blutplättchen enthalten Wachstums- und Signalstoffe, die an Heilungs- und Regenerationsprozessen beteiligt sind. Die Idee der Behandlung ist, diese körpereigenen Stoffe gezielt in Kopfhaut oder Haut einzubringen. Weil es sich um dein eigenes Blut handelt, sind allergische Reaktionen sehr selten – risikofrei ist die Behandlung trotzdem nicht.

Hilft PRP bei Haarausfall?

Bei erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) gibt es Hinweise auf eine Wirkung. Eine Auswertung von 13 kontrollierten Studien aus dem Jahr 2024 fand nach PRP im Schnitt eine etwas höhere Haardichte als nach einer Scheinbehandlung. Die Autoren bewerten die Qualität der Studienlage aber als niedrig: Die Studien waren klein, und Aufbereitung und Behandlungsschema unterschieden sich stark.

Ehrlich gesagt heißt das: PRP kann bei manchen Menschen helfen, ein bestimmtes Ergebnis lässt sich aber nicht vorhersagen. Bei anderen Formen von Haarausfall ist die Datenlage noch dünner. Wir besprechen mit dir auch, welche anderen Behandlungen für deine Situation infrage kommen und wie gut diese untersucht sind.

Ist PRP bei jedem Haarausfall geeignet?

Nein. Haarausfall kann sehr unterschiedliche Ursachen haben – etwa erbliche Veranlagung, Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, hormonelle Veränderungen, Medikamente, starke Belastungen oder entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut. Bei manchen Ursachen hilft PRP nicht, bei anderen ist eine ganz andere Behandlung nötig.

Deshalb klären wir zuerst die Ursache, bei Bedarf auch mit Laborwerten. Bei unklarem oder entzündlichem Haarausfall empfehlen wir zusätzlich eine dermatologische Abklärung.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Ein einheitliches Schema gibt es nicht. In Studien zum Haarausfall wurde PRP meist drei- bis viermal im Abstand von etwa vier Wochen angewendet. Ob danach Auffrischungen sinnvoll sind und in welchen Abständen, hängt davon ab, wie du auf die Behandlung ansprichst.

Wir legen die Zahl der Sitzungen nicht vorab als Paket fest, sondern beurteilen nach jeder Sitzungsreihe gemeinsam mit dir, ob sich eine Fortsetzung lohnt.

Tut die Behandlung weh, und bin ich danach eingeschränkt?

Die Injektionen in Kopfhaut oder Haut werden meist als unangenehm, aber gut auszuhalten beschrieben. Auf Wunsch kühlen wir die Haut vorher oder verwenden eine betäubende Creme. In den Stunden danach können Rötung, leichte Schwellung, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse auftreten.

In der Regel kannst du danach deinem Alltag nachgehen. Am Behandlungstag solltest du die Kopfhaut nicht waschen und auf Sport, Sauna und stark reizende Haarprodukte verzichten.

Wann darf PRP nicht durchgeführt werden?

Gegen eine Behandlung sprechen unter anderem:

  • akute Infektionen oder Entzündungen im Behandlungsbereich
  • Gerinnungsstörungen oder ein deutlicher Mangel an Blutplättchen
  • gerinnungshemmende Medikamente – bitte nie eigenmächtig absetzen, sondern vorher mit uns sprechen
  • bestimmte Blut-, Krebs- oder Autoimmunerkrankungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Auch wer zu Kreislaufproblemen bei der Blutentnahme neigt, sollte das vorher sagen. Wir gehen deine Vorgeschichte und Medikamente vor der ersten Behandlung gemeinsam durch.

Erst den Befund verstehen.

Dann entscheiden wir gemeinsam, ob PRP eine sinnvolle Option für dich ist.

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